|
|
Gimmeldingen liegt nördlich von Neustadt am Rande des Haardtgebirges. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist älter als Neustadt selbst. Die ideale Hangneigung der Vorhügelzone des Haardtgebirges mit günstigem Winkel zur Sonne erkannten schon die Römer, da hier im mediterranen Klima ein besonders guter Wein gedeiht.
Und in der Tat: Die Lage "Gimmeldinger Meerspinne" hat diesen Ort weit über Deutschlands Grenzen hinaus berühmt gemacht.
Und nicht nur der Wein, sondern auch die frühe Mandelblüte verzaubern den Ort in ein zartrosafarbenes Blütenmeer. Das
Mandelblütenfest ist das erste Fest im Jahr, und jedes Jahr im März zieht es unzählige
Menschen an diesen Ort, um die nach Frühlingsblumen duftenden Blüten zu genießen.
Es wird darauf hingewiesen, daß der Termin dieses Festes von der Zeit der Mandelblüte
abhängig ist und sich daher jedes Jahr verschiebt.
|
|
Das typische Winzerdorf mit seinen alten Sandsteingemäuern, schmalen Gassen und rebenumrankten Torbögen wird gerne
von Malern aufgesucht, denn der Ort bietet viele ansprechende Motive. Ein schöner
Weitblick ist von dem Platz aus möglich, auf dem früher die Gimmeldinger Burg stand.
Von der Burg sind heute nur noch einige Überreste vorhanden.
1926 fand man zwischen Kurpfalz- und Loblocher Straße bei Bauarbeiten einen Tempel,
den der Römer Materninius Faustinus im Jahre 325 zu Ehren des persischen Lichtgottes
Mithras errichtet hat. Am Fundort befindet sich jetzt eine Nachbildung, aber das
wertvolle Original kann man im Historischen Museum der Pfalz in Speyer sehen.
|
|
Gimmeldingen liegt nördlich von Neustadt am Rande des Haardtgebirges. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist älter als Neustadt
Weiterhin weist ein Sandstein mit der Inschrift "Der Garten Deutschlands - Die
Blühende Pfalz! Ludwig I. 1856" darauf hin, daß König Ludwig I. von Bayern hier gerne
in einem jetzt alten achteckigen Gartenhäuschen verweilte.
Gimmeldingen ist mit Königsbach, Mußbach und Haardt baulich zusammengewachsen.
Der Ort bietet sich als günstiger Ausgangspunkt für Rundwanderungen an. Ob Sie den
Mühlenwanderweg entlang des Mußbaches im Gimmeldinger Tal nehmen, oder weiter durch das Benjental zum Silbertal, oder am Haardtrand entlang zwischen Weinbergen
und Wald nach Deidesheim wandern, das ist ganz Ihrer Kondition überlassen. Ein sehr
beliebtes Ziel ist das 554 m hoch gelegene Weinbiet mit Rastmöglichkeit im Weinbiethaus. Schon bei der Anreise nach Neustadt/Weinstraße erkennt man von
weitem das Weinbiet an dem darauf errichteten 133 m hohen Sendemast des Südwestfunks.
Quelle: Deutsche
Städte
Stand: 12.02.2007